Zahnen – Die Baby-Zähne als Grund für ein Schreibaby

Liebe Mütter, Liebe Väter

Ist das schon ein Zahn? Oder doch nicht? Am Anfang ist alles spannend, was mit dem Baby passiert. Genauso verhält es sich, wenn ihr als Eltern die ersten Spitzen von den ersten Zähnchen bei eurem Kleinen feststellt. Doch das Zahnen ist für die meisten Babys oft ein sehr unangenehmer Prozess. Wie ihr eurem Baby das Zahnen erleichtern könnt, verrate ich euch in meinem Bericht.

Euer Baby kreischt, schreit und weint?

Die erste Baby-Zahn ist für viele Eltern ein Grund zur Freude. Für euer Baby kann er jedoch durchaus zu einem schmerzhaften Akt werden. Das Zahnen beim Baby läuft nicht immer ohne Komplikationen ab. Schmerzen, Unruhe und Fieber gehören oft mit dazu.

Anzeichen für die ersten Baby-Zähne erkennen

Manche Eltern werden vom Zahnen ihrer Babys überrascht, andere hatten vorher viele schlaflose Nächte mit einem weinenden Baby. Wenn der Baby-Zahn sich durchkämpft, ist Hilfe gefragt. So könnt ihr die Anzeichen erkennen:

  • Zwischen dem 5. und 7. Lebensmonat kommt durchschnittlich der erste Zahn
  • Verstärkter Speichelfluss kann ein Hinweis auf das Zahnen sein
  • Rote Wangen sind eine weitere Möglichkeit als Hinweis
  • Das Zahnfleisch ist gerötet
  • Es zeigt sich eine weiße Wölbung auf dem Zahnfleisch
  • Das Baby kaut auf verschiedenen Dingen herum
  • Häufiges Schreien scheinbar ohne Grund
  • Durchfall
  • Wunder Windelbereich
  • Fieber
  • Infektanfälligkeit

Nicht alle Anzeichen müssen auf euer Baby zutreffen. Jedes Baby ist beim Zahnen individuell und reagiert unterschiedlich. Diese Symptome helfen euch jedoch, den Zahnungsvorgang zu erkennen.

Sanfte Hilfen beim Baby Zahnen

Erleichtert eurem Kind das Zahnen. Dies funktioniert besonders gut, wenn ihr dem Nachwuchs etwas zum Beißen anbieten. Das Beißen auf verschiedenen Dingen kann den Druck vom Zahnfleisch nehmen und das unangenehme Gefühl verringern. Diese Möglichkeiten gibt es:

Fingerbürsten: Es gibt kleine Fingerbürsten. Diese könnt ihr euch auf den Finger stecken und das Zahnfleisch eures Kindes massieren.

Beißring Beißringe können in den Kühlschrank gelegt werden. Sie sind besonders hart, haben eine strukturierte Oberfläche und sorgen so für Linderung
Veilchenwurzel Ebenfalls gut zum Beißen ist die Veilchenwurzel. Wenn Babys zahnen kann sie den Schmerz nehmen.
Bernsteinkette Dem Bernstein wird eine beruhigende Wirkung nachgesagt. Er kann in Form von Kette oder Armband beim Zahnen umgelegt werden. Wichtig: Lasst euer Kind mit einer Kette nicht ohne Aufsicht.

Probiert nach und nach die Möglichkeiten aus. Jedes Baby reagiert beim Zahnen anders. Das Interesse an den einzelnen Optionen kann unterschiedlich sein.

WICHTIG: Gebt keine kalte Möhre und auch kein trockenes Brot. Hier kann euer Baby Stücken abbeißen oder abbrechen und sich daran verschlucken.

Schnelle Hilfsmittel für Baby-Zähne aus der Natur und Apotheke

Neben den Beißringen und Fingerbürsten gibt es Hilfsmittel aus der Natur. Kamille oder Salbei wirken schmerzlindern. Gießt frischen Kamillentee auf, lasst abkühlen und tupft anschließend die Flüssigkeit auf das Zahnfleisch. So kann euer Kind besser zur Ruhe kommen.

TIPP: Tränkt einen Waschlappen in Kamillentee. Euer Baby kann beim Zahnen dann auf dem Waschlappen beißen und die Kamille ihre beruhigende Wirkung entfalten.

Zahngele enthalten ebenfalls schmerzlindernde Stoffe. Gebt das Gel auf das Zahnfleisch. Idealerweise wird es vor dem Schlafengehen aufgetragen.

Linderung verschaffen ebenfalls  Mittel aus dem homöopathischen Bereich oder Schüsslersalze:

  • Calcium phosphoricum D6: Unterstützt den Durchbruch des Zahns
  • Calcium Floratum D12: Unterstützt einen langsamen Zahnungsvorgang
  • Ferrum phosphoricum D12: Wirkt gegen Fieber und Schmerzen beim Zahnen
  • Kalium phosphoricum D6: Beruhigt euer Baby
  • Natrium Chloratum D6: Lässt den Speichelfluss abklingen
  • Chamomilla: Wirkt beruhigend, entzündungshemmend und schmerzlindernd
  • Osanit: Wirkt beruhigend, lindert die Schmerzen, hilft gegen Fieber

Mehr über die richtige Anwendung von Homöopathie und Schüsslersalzen könnt ihr im BuchWarum schreit mein Baby und was kann ich dagegen tun“, nachlesen.

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Dieser Beitrag wurde veröffentlicht in den Kategorien Probleme, Schmerzen, Weinen.

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