Weinen lernen – warum euer Baby zu weinen beginnt

Liebe Mütter, Liebe Väter

Es hört sich vielleicht merkwürdig an, aber euer Baby kommuniziert mit euch, indem es weint. Da es sich noch nicht anders äußern kann, weint euer Baby, wenn es euch etwas mitteilen möchte. Nach einer Weile werdet ihr und euer Kind das Weinen zu deuten wissen, denn es gibt ganz verschiedenen Arten, auf die euer Baby weint. Welche das im Einzelnen sind und wie ihr lernt diese zu verstehen, erfahrt ihr in meinem Bericht.

Baby weinen lernenAuch wenn ihr es als Eltern vielleicht nicht glauben möchtet, so muss auch euer Baby weinen lernen. Das klingt komisch? Tatsächlich hat euer Baby von Anfang an nur die Möglichkeit, mit euch über das Schreien zu kommunizieren. Diese Art der Kommunikation wird gerade bei einem Schreibaby ausgiebig genutzt. In den ersten Monaten ist es schlichte Verzweiflung, die euer Baby antreibt. Oft klingt das Schreien zu diesen Zeiten gleich.

Seht bitte das Schreien von eurem Baby nicht als Vorwurf sondern als Kommunikation. Durch das Weinen teilt euer Nachwuchs euch mit, dass er eine Sorge hat.

Welche Sorge das ist, müsst ihr herausfinden. Möglichkeiten sind:

  • Hunger
  • Durst
  • Volle Windel
  • Müdigkeit
  • Überlastung
  • Überreizung
  • Schmerzen

Natürlich wisst ihr als Eltern, dass euer Baby Hunger oder eine volle Windel haben kann. Sicher gehört dies auch zu den ersten Dingen, die ihr in Angriff nehmt, wenn euer Baby weint.

Gerade Überreizung und Müdigkeit sind jedoch Punkte, die vor allem in den ersten Wochen nicht so leicht zu erkennen sind. Beim Weinen lernen kommt es also auch für euer Baby darauf an, dass es sich anders artikulieren kann.

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„Der ist nur müde“ – das Weinen erkennen

Vielleicht habt ihr schon einmal eine Mutter oder einen Vater getroffen, die ein weinendes Baby auf dem Arm hatten und bekommen dann mitgeteilt, dass das Baby nur müde ist. Viele Eltern mit Säuglingen fragen sich in diesen Momenten: Woher wissen die anderen das?

Es ist ganz normal, dass ihr euch diese Frage stellt. Mit der Zeit werdet ihr euch die Antwort jedoch selber geben können. So wie euer Baby das Weinen lernen wird, werdet ihr erkennen, was welche Tonlage zu bedeuten hat. Für euch als Eltern wird es deutlich leichter, wenn ihr das Weinen zuordnen könnt und für euer Baby wird es einfacher, sich euch mitzuteilen.

Beim Weinen lernen geht es also darum, eine gemeinsame Basis zu finden und auf dieser zusammen zu agieren. Gerade dann, wenn ihr ein Schreibaby habt, kann es jedoch schwierig werden. Oft kennt ihr den Grund für das Schreien nicht oder seid dabei, diesen durch Besuche bei Ärzten herauszufinden. In diesem Fall kann es länger dauern, bis euer Baby weinen lernt. Es wird sich, höchstwahrscheinlich auf Grund von akuten Schmerzen, meist in das Schreien hineinsteigern.

Die verschiedenen Arten von Weinen

Auch wenn jedes Baby anders weint, so gibt es dennoch verschiedene Arten, die ihr mit der Zeit erkennen lernt. Diese Arten sind:

  • Müdigkeit
    In diesem Fall kommt es auf euer Baby an. Viele Babys steigern sich stark in das Weinen hinein, wenn sie sehr müde sind. Dazu reiben sich oft auch schon kleine Säuglinge die Augen.
  • Hunger
    Vielleicht hat euer Baby Hunger, wenn es weint. Das erkennt ihr daran, dass es teilweise Pausen zwischen dem Weinen macht, mit dem Mund schmatzt oder dabei versucht, seine Faust in den Mund zu stecken.
  • Schmerzen
    Schmerzen gehen oft mit einem sehr lauten, fast schon kreischenden Schreien einher und gehen den Eltern bis in Mark und Bein. Durch das Kreischen möchte euer Baby euch zeigen, dass es eure Hilfe sofort braucht.
  • Unzufriedenheit
    Auch Babys äußern ihre Unzufriedenheit schon und das natürlich durch das Schreien. Erkennbar ist es daran, dass euer Baby scheinbar ohne Grund einfach plötzlich zu weinen beginnt und sich unter dem Weinen vielleicht auch ablenken lässt.

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